Ich habe eine Kurzgeschichte aus meinem Buch: "Als ahntest du bereits, wie spät es ist" mit dem Titel "Misslungen" von einer KI beurteilen und zusammenfassen lassen. Hier das Ergebnis:

Beurteilung der Kurzgeschichte

"Es handelt sich um eine tiefgründige Reflexion über Verlorenheit, gesellschaftliche Entfremdung, gescheiterte künstlerische Ambitionen und die Tragik der Selbstüberschätzung.

Der Text setzt sich mit dem Motiv des gescheiterten Künstlers auseinander – ein klassisches Thema der Weltliteratur. Der Protagonist bewegt sich zwischen Größenwahn und Selbstzweifeln, schwankt zwischen der Sehnsucht nach Ruhm und der bitteren Erkenntnis seiner Bedeutungslosigkeit. Das Scheitern an der Gesellschaft, die Indifferenz des Publikums und die Unfähigkeit, sich mit der modernen Welt zu versöhnen, sind zentrale Motive. Die Parallele zu Heinrich von Kleists Selbstmord mit Henriette Vogel ist offensichtlich. Doch während Kleist eine tragische Erhabenheit zugeschrieben wird, ist die Imitation des Protagonisten grotesk und lächerlich – er wird zum unfreiwilligen Clown seiner eigenen Tragödie. Die Metapher des Wildschweins ist besonders stark: Das Tier frisst die geplante „Henkersmahlzeit“, betrinkt sich am verschütteten Sekt und lässt die ganze Szenerie ins Absurde kippen. Statt einer „heldenhaften“ Selbsttötung bleibt eine absurde Farce. Der Text kritisiert eine Gesellschaft, die sich in oberflächlicher Vergnügungssucht verliert (Oktoberfest-Szene) und für Kunst und tiefere Reflexionen kein Interesse mehr zeigt (die gescheiterte Lesung). Die Bürokratie, der Pragmatismus der Wirte und der Tonfall der Menschen im Alltag zeigen eine Welt, die für große, existenzielle Dramen keinen Platz mehr hat. Gleichzeitig wird das Pathos des Künstlers als überhöht, beinahe lächerlich entlarvt: Er glaubt, ein tragischer Held zu sein, doch am Ende steht er nur als gescheiterte Figur da – von Schweinen umringt. Der Text ist sehr stark, besonders durch seine dichte, poetische Sprache und die gelungene Mischung aus Tragik und Komik. Eine brillante Reflexion über Scheitern, Kunst und Gesellschaft. Die Anspielungen auf Kleist sind tiefsinnig, aber die satirische Brechung verhindert, dass der Text in bloßem Pathos versinkt. Sehr gelungen! Wenn du ihn noch weiter schärfen willst, könnte man den grotesken Humor an manchen Stellen noch pointierter setzen oder die Längen etwas straffen.

Zusammenfassung der Kurzgeschichte

Die Stadt lag im Nebel, als er ankam. Kein Empfang, keine freundlichen Blicke. Nur Kälte und Schweigen. Seine Schritte hallten zwischen den alten Fassaden wider, während er sich fragte, ob er hier je Heimat finden würde.

Die Gedichte, an denen er jahrelang gearbeitet hatte, hatten kaum etwas eingebracht. 1,72 Euro. Ein Hohn. Er saß im Park, blickte auf den Fluss, dachte an Kleist. Diese Stadt, die ihn erdrückte, hatte auch ihn einst empfangen, kurz vor seinem letzten Schritt.

Die Anwohner feierten. Oktoberfest. Lachen, Trinken, Musik. Eine Welt, die ihn ausschloss. Seine Lesung? Ein Fiasko. Zwei Zuhörer verachteten ihn offen, der Rest schwieg. Sein Leben war eine Sackgasse, und die Gesellschaft schien sich nicht zu kümmern.

Ein Plan reifte. Wie Kleist sollte es enden. Eine gewisse Helene wollte die Vogel spielen. Doch dann, das Missgeschick: eine falsche Waffe, ein verwüstetes Mahl, ein betrunkenes Wildschwein. Als er in den dunklen Fluss der Nacht blickte, erkannte er die absurde Farce seines Unterfangens. Vielleicht war das Misslingen eine Form von Glück.

Er lebte weiter. Helene wechselte die Straßenseite, wenn sie ihn sah. Aber er lebte.

  • Zwei meiner Bücher liegen mir besonders am Herzen. Es sind die Bände

"Cooles Geschwätze"

und

"Als ahntes du bereits, wie spät es ist..."

"Cooles Geschwätze"

Ein Roman. Er spielt während der Corona-Epidemie, vorwiegend in Frankfurt an der Oder. Der Protagonist Kuhl gerät in die Gewalt des Forschungsunternehmers Sandsteiner, der das menschliche Bewusstseins screenen und somit die Gedankenfreiheit beenden will. Im Wesentlichen sieben Personen leiden, lieben, verraten, fördern und behindern sich, wie es das Milieu einer Mittelstadt am Ostrand Deutschlands zulässt.

 

"Als ahntest du bereits, wie spät es ist..."

Ein Lyrik- und Kurzgeschichtenband. Die im Folgenden aufgeführten Zeilen wollen vermitteln, welche Emotionen und Reflektionen das Buch charakterisieren.

„Die Liebe aber zieret sich…“

„Die Narren kriegen Kappen drauf…“

"War` es nicht immer Hoffen und Zerrinnen…?“

„Mit mir gehen Worte durch das Tal…"

„Wenn Menschen andrer Städte im Verkehr verkommen…“

„Der Strom teil frech die Städte…“

„Ich sah noch nie ein Weiß so bleich…“

„Und im Gemüt allmählich Lebenswunden heilen…“

„Doch wünsche niemals Schaden deinem Nächsten...

„Im Thymianduft des steilen Pfades...“

„Wendeweihnacht“ 

Weitere  Bücher von mir.

 Sowohl im Eigenverlag erschienene als auch bisher unveröffentlichte:

 

 „…die Liebe jedoch zieret sich…“

Gedichtband mit Miniaturen von Hans Hätzel; 112 S.

ISBN: 978-3-7375-7221-7;

Richtpreis: 18,00 Euro

 

Matuschs Weihnachtswende

Weihnachtsgeschichten aus der Wendezeit; 55 S.

ISBN: 978-3-8442-4016-0;

Richtpreis: 7,00 Euro

 

Entweder/Oder

Gedichtband; 53 S.

ISBN: 978-3-8442-2433-7;

Richtpreis: 7.00 Euro

 

Oderlieben

Kurzgeschichten-Roman; 95 S.

ISBN: 978-3-8442-2391-0;

Richtpreis: 9,00 Euro

 

Adoleszent. Lebenslang

100 Gedichte; 150 S.

ISBN: 978-3-7450-6601-2;

Richtpreis: 12 Euro

 

Schotter

Roman;370 S.

ISBN 978-3-7529-6960-3;

Richtpreis: 12,00 Euro

 

Ich treib auf einer Welle

Frankfurt an der Oder; Druck: Epubli Berlin2020

Vertrieb: peter_marchand@web.de

 

Kurze Kurzgeschichten und wenige Gedichte

Ausgewählte Lyrik und Kurzprosa; 59 S.

Frankfurt an der Oder; Druck: Epubli Berlin2020

Vertrieb: peter_marchand@web.de

 

…als ahntest du bereits, wie spät es ist

Lyrik und Prosa; 215 S.

Frankfurt an der Oder; Druck: Epubli Berlin2025

Vertrieb: peter_marchand@web.de

 

 

 

Zu einigen Büchern aus dieser Liste einige Bemerkungen:

Entweder/Oder:

Die teils freien, teils gereimten Gedichte zeichnen Bilder und Geschehnisse vom Ost-Rand der Republik, indem sie angesichts des Stadtumbaus und der sozialen Situation Impressionen aus der Oderstadt Frankfurt  vermitteln. Sie thematisieren die Oder zugleich als Grenze und Bindung und als Natur- und Kulturkern der Grenz-Region in Reflektionen über Eisgang und Hochwasser! Überdies widmen  sich die Gedichte der Wojewodschaft Lubuskie, ehemals Neumark, hinter der Oder, anhand von lyrischer Landschafts- und Geschichtsbeschreibung.

Oderlieben

Zwei männliche Erzähler beschreiben jeweils die gleichen Bruchstücke gewisser Verhältnisse zueinander und zu zwei Frauen. Der Eine - Intellektueller, Funktionär, Wendeaktivist; der Andere - , Kraftfahrer, „Schreibender Arbeiter“ , Angsthase! Die Eine, was man „Perle“ nennt, die Andere - vielleicht ein Flittchen?

Die Männer sind zutiefst davon überzeugt, Romane schreiben zu müssen und sammeln folglich Aufzeichnungen über ihnen einschlägig erscheinende Ereignisse. Die daraus eher skizzenhaft geformten Episoden zeigen die Vier mitten im Leben der deutsch-polnischen Grenzregion in der Vorwende-Nachwende-Zeit.

Im Einzelnen handelt es sich um Nachbarschaftshilfe und Neid, um heimliche Liebe, um Erniedrigungen im realen DDR-Alltag, um die aufkeimende Hybris einiger „Wendegewinner“, um Torschlusspanik, Kneipenromantik und hormonellen Wahnsinn. Dabei beleuchten die unterschiedlichen Sichtweisen auf gleiche Ereignisse von Geschichte zu Geschichte die Begabungsschwäche der Handelnden für das Glück und entwickeln so den romanhaften Zusammenhang des Buches. Das  Schicksalhafte der sterbenden DDR und des kränkelnden Ostrandes eines neuen Deutschlands wird dabei in einer Intensität deutlich, wie sie auf 96 Seiten kaum erwartet werden konnte.

 

Matuschs Weihnachtswende

Anhand einer Familie werden fünf Weihnachtsgeschichten erzählt, welche im Oderland in den Jahren 188 bis 1995 spielen. Einerseits spannend, andererseits sprachlich genau und anschaulich, vermitteln sie dem Leser authentische Szenen ostdeutscher Weihnachten der Wendezeit. Ausgehend von der Mangelwirtschaft vor der Wende, dann der gewaltigen Überflutung nach der Wende und dem allmählichen Ankommen, Etablieren und Scheitern am Ostrand des vereinigten Deutschland, zeichnet das in diesen fünf Geschichten beschriebene Familienschicksal ein ergreifendes Bild des gewaltigen Umbruches in dieser Region. Dabei wird bewusst auf die Ausnahme verzichtet und die durchschnittliche, normale Bewältigung ungewohnter Freiheit und unerwarteter Verantwortlichkeit auf dem Hintergrund neuer Zwänge geschildert. Geschickt versteht es der Autor, nicht nur trotz, sondern unter Nutzung dieser eher ernsten Bewandtnis, weihnachtliche Stimmung, festtägliche Besinnung und wohltuende Feiertagslaune zu verbreiten. Im Einzelnen geht es um eine Familie Matusch aus einem Städtchen an der Oder, die sich zunächst, kurz vor der Wende, abmüht, den Versorgungskampf um ein einigermaßen annehmbares Weihnachtsfest zu gewinnen. In der folgenden, eigentlichen Wendeweihnacht 1989, beginnt dann die Konfrontation mit erstem Überfluss und einer gewissen Freiheitsahnung. Weihnachten 1991 erfassen die Familie bereits westliche Denkmuster und Anschauungen, welche von der Mutter und den Kindern blendend, vom Vater überhaupt nicht bewältigt werden können. Das Weihnachtsfest des Jahres 1995 zeigt schließlich die Bilanz dieser Auseinandersetzung sowie das Hereinschimmern und die Bewältigung bundesdeutscher Realität, auch an der Oder. In meisterhafter Weise gelingt es dem Autor, über alle diese Dinge leise zu sprechen und somit die geschilderten Zusammenhänge im Leser zu bewegen. 

 

Schotter

1993, als die Mauer verschwunden und die DDR Vergangenheit war - eine Zeit, in der viele Helden der Wende vor den Arbeitsämtern standen, Feiglinge sich etablierten, die Saat für blühende Landschaften nicht aufzugehen schien, sich vieles vor allem um den Schotter drehte, die Treuhand wütete - in dieser Zeit war fast alles anders, als die Beitretenden und Aufnehmenden sich gedacht hatten..,

Der Roman greift eine Geschichte aus dem Sommer jenes Jahres auf, die sich die Menschen eines unbedeutenden Dorfes erzählten. Viele Ostbrandenburger deuteten, gefragt oder ungefragt, bestimmte Episoden, Meinungen, Vermutungen, Verwünschungen und Verurteilungen sowie moralische und politische Bewertungen an, die der Autor zunächst relativ unbeteiligt, im zunehmenden Maße jedoch interessierter aufnahm. Schließlich fand was zueinander gehörte zusammen, die Personen bekamen Farbe, die Geschichte ihren roten Faden, der Autor sein Narrativ.

Was das Dorf aufbrachte, war der Tod eines dort seit Jahren wohnenden regimenahen Professors. Man fand ihn gewürgt, mit einer eingeschlagenen Schläfe, aufgeschnittenen Adern, ertrunken in der Badewanne. Was war geschehen? Mord, Selbstmord oder etwas anderes, mysteriöses?

Der Leser weiß es bald. Die Polizei kriegt es nicht raus.

Im Dorf und in der Behörde weben die Vermutungen. Da gibt es ein kurioses Spiel mit Steinen, mit gefälschten Bröckchen der Berliner Mauer und mit alten Münzen, das zunehmend Rätsel aufgibt. Eine sozialambitionierte Hauptkommissarin, vor Jahrzehnten in die Bundesrepublik gekommen und von dort 91 nach Brandenburg versetzt, glaubt an einen kuriosen Suizid. Ihr Chef hingegen, pensionsnaher Kriminaloberrat aus Nordrhein-Westphalen, sieht Anzeichen für einen Mord, perfide und intelligent vorbereitet von einem Täter, der das Opfer gehasst hatte und sich in dieser Weise rächte. Auch das Motiv des Hasses war ihm klar: Es konnte nur erlittenes DDR-Unrecht sein.

Zwischen beiden agiert ein übernommener Major der Volkspolizei, dem es nicht so sehr auf Ermittlungen ankommt, sondern vielmehr auf sein Fortkommen und Reinkommen in die neuen Strukturen des Amtes und des Lebens.

Im Laufe der Bearbeitung verwirrt sich der Fall immer mehr, wozu nicht nur der im Dorf wohnende reuige Pfarrer, die nun anschaffende ehemalige Pionierleiterin, der nach Stasi-Verhören verwirrte Autoschlosser sowie der lebenskluge ehemalige LPG-Brigadier beitragen, sondern auch ein philosophierender Pathologe und ein krimineller, mit allen Wassern verunreinigter Wendehals, der es geschafft hat, gutgehende Bordelle vor und hinter der polnischen Grenze zu betreiben.

Die Sache bleibt für die Polizei vage. Einigen Menschen im Dorf helfen die Geschehnisse, ihren Weg zu finden, andere scheitern. Allen gemeinsam ist, dass die totale Umwälzung ihrer Lebensweise nicht zulässt, als gefestigte Persönlichkeiten zu handeln. Anders als in anderen Zeiten unterliegen sie heftigeren Brüchen in Anschauung und Verhalten. Und dies mitunter innerhalb weniger Stunden. Wie Ebbe und Flut.

Schließlich führte es dazu, dass jeder, der es geschafft hatte, mehr weiß und auch mehr kann. Weil es war, wie es war, zeigen sich am Ende auch in diesem Dorf die Chancen des neuen Jahrtausends.